02. Spieltag: 1. SV Oberkrämer II - SV Rot-Weiß Flatow 2:3 (1:3)

29.08.2020

Max Kammann (TW)
Maik Gräber (1, 88. Maximillian Persicke)
Justus Goebel (69. Tobias Goebel)
Manuel Wruck
Christoph Kurzius (1)
Janes Dierks
Jeremy Nowak (46. Tom Lambeck)
Nico Bukowski (C)
Justin Buyna
Niklas Rösler (80. Nico Stellmacher)
Denny Brychcy (46. Serjoscha Rösler)
Sascha Kater (TW)
Stefan Rau (C)
Riccardo Höpfner (70. Stefan Heyer)
Robin Simon
Kevin Nickel
Sebastian Suckow
Mikel Pietzofski (1)
Manuel Stoelke
Heiko Bordt (2)
Marcel Ponick
Matti Kopatz
Trainer: Martin Karakaya,
Christian Maaß, Serjoscha Rösler
Trainer: Mario Falkowski
 
Schiedsrichter: Lutz Kreutel,
Florian Hübner
Zuschauer: 48
 

Lehrgeld gezahlt

Der SVO empfing am heutigen Samstag die Gäste von RW Flatow, die durch einen 11:0 Sieg zum Auftakt gegen Fürstenberg in der Vorwoche aufhorchen ließen. Vom Anpfiff weg strahlten die Gäste eine enorme Präsenz aus und drückten den SVO sofort tief in die eigene Hälfte. Bereits in der ersten Minute segelte ein Kopfball knapp am SVO Gehäuse vorbei. Nach einem langen Ball von der Mittellinie in die Schnittstelle der 4er Kette des SVO und einer gekonnten Ballmitnahme musste Flatows Angreifer H. Bordt das Spielgerät nur noch ins leere Tor zum frühen 0:1 schieben (10.). Flatow ließ nicht locker und übte weiter starken Druck aus, die Folge war ein berechtigter Foulelfmeter, den Flatows Elfmeterschütze M. Pietzowski eiskalt zum 0:2 vollstreckte (15.).

Der SVO bekam in der Folge weiter so gut wie keinen Zugriff auf das Spiel, weitere Chancen für Flatow waren die Folge (23./gehalten, 24./drüber, 27./knapp vorbei). Statt der vermeintlich frühen Vorentscheidung fiel quasi aus dem Nichts der Anschlusstreffer, als M. Gräber in Höhe der Mittellinie freigespielt wurde, sich klasse gegen zwei Abwehrspieler durchsetzte und zum 1:2 vollendete (31.). Die erste Offensivaktion des SVO wurde gleich mit dem Anschlusstreffer belohnt.

Im Gegenzug dann die nächste Chance für Flatow, der Schuss ging knapp am Tor vorbei (32.). Der SVO zwar jetzt etwas besser im Spiel, jedoch in der Raumaufteilung und im Paßspiel dem Gegner unterlegen, die sich auch durch die aufkommende Hektik im Spiel nicht aus dem Konzept bringen ließen. Im Gegenteil, als SVO Torwart M. Kammann den Ball aus Nahdistanz noch glänzend abwehren konnte, schaltete erneut H. Bordt am schnellsten und staubte zum 1:3 ab (44.). Nach einem Abseitstor von Flatow ging es in die Pause (45.+2).

Ein fast noch schmeichelhafter Rückstand des SVO gegen die Gäste, die einfach mehr Handlungsschnelligkeit bewiesen und einzig mit ihren, zum Teil hochkarätigen Möglichkeiten, schluderten. Nachdem die Gäste zwei weitere Hochkaräter vergaben, bewies der SVO seine heute enorme Effektivität in seinem Spiel. Nach einem Freistoß von N. Bukowski von der Mittellinie stieg C. Kurzius am höchsten und erzielte per Kopfball den erneuten Anschlusstreffer (57.).

Kurz danach setzte sich J. Buyna durch, sein Abschluss geriet aber zu unplatziert, so dass der Goalie parieren konnte (59.). Flatow erhöhte fortan wieder die Schlagzahl und erspielte sich teilweise gute Einschußmöglichkeiten (59./gehalten, 60./gehalten, 67./vorbei), die teilweise fahrlässig vergeben wurden und den SVO so weiterhin am Leben ließen. Der SVO tat sich weiterhin immens schwer sich im letzten Drittel festzusetzen, geschweige denn wirkliche Torgefahr zu generieren. Bezeichnenderweise ein Freistoß von C. Kurzius strahlte etwas Gefahr aus (72./gehalten), der gleiche Spieler schoss kurz danach knapp vorbei (73.).

Der SVO dann im Glück, als die Gäste wieder zwei Chancen vergaben (75./gehalten, 76./Latte). Die Hausherren mit nur noch einer Gelegenheit, als J. Dierks am Tor vorbeischoss (77.). Flatow hielt durch eigene Angriffe den SVO vom Tor weg. Einzig die Chancenverwertung war immer noch katastrophal (81./Abseitstor, 90./gehalten,90.+1/drüber, 90.+3/Innenpfosten).

Am Ende reichte es aber für die Gäste, trotz miserabler Abschlussquote, was 16:4 Torschüsse, zwei Abseitstore und zwei Aluminiumtreffer eindeutig belegten. Der SVO zahlte am heutigen Tag bitteres Lehrgeld, allerdings gegen einen starken Gegner, der sicherlich bis zum Ende der Saison um die Tabellenspitze ein gewichtiges Wort mitreden wird. Am nächsten Sonntag geht es zum FSV Germendorf, einem weiteren Schwergewicht der Kreisliga.

Dirk Kautz