01. Spieltag: Löwenberger SV - 1. SV Oberkrämer II 2:1 (0:0)

22.08.2020

Marcel Krüger (TW)
Lukas Salzwedel
Andreas Sohny (C)
Sebastian Mohr
Mathias Still
Stefan Elor
Ricardo Sitte
Andy Zeidler (2)
Denny Heise (27. Alexander Furthmayr)
Robert Glass
Nick Liese (45. Willi Patz)
Tim Sommerfeld (TW)
Louis Klauke
Tobias Goebel (80. Serjoscha Rösler)
Manuel Wruck
Christoph Kurzius (82. Tom Lambeck)
Nico Bukowski (C)
Moritz Grasmann (1)
Justin Buyna
Niklas Rösler
Maik Gräber (46. Paul Haß)
Denny Brychcy
Trainer: Holger Bartel
 
Trainer: Martin Karakaya, Christian Maaß,
Serjoscha Rösler
Schiedsrichter: Michael Welder,
Bernd Hufenbach, Helmut Pickel
Zuschauer: 31
 

Unglückliche Auftaktniederlage

Am heutigen Samstag feierte die SVO Reserve ihre Premiere nach dem Aufstieg in die Kreisliga beim Vorjahresfünften Löwenberger SV. Vom Stammpersonal musste J. Nowak mit Problemen am Sprunggelenk auf der Bank Platz nehmen.

Vom Anpfiff weg übernahm wie erwartet der Gastgeber das Kommando. Der SVO sortierte sich mit der gewohnten Viererkette etwas tiefer als sonst üblich ein. Löwenberg ließ die Kugel gut laufen und erarbeitete sich so ein optisches Übergewicht, ohne jedoch wirklich zwingend zu werden. Freistöße durch Löwenbergs Spielmacher S. Elor verpufften wirkungslos (2./11.). Der SVO meldete sich dann ebenfalls im Spiel an. C. Kurzius scheiterte am Torwart (14.) und bei der anschließenden Ecke von J. Buyna musste der Keeper erneut eingreifen (15.).

Danach der Gast im Glück, als erneut S. Elor aus Nahdistanz am glänzend reagierenden T. Sommerfeld scheiterte (19.) und auch kurz danach aus fast identischer Position das Spielgerät über das Tor setzte (20.). Diese Gelegenheiten täuschen darüber hinweg, das es zwischen beiden Strafräumen zeitweise recht zäh zuging, beide Teams operierten viel mit langen Bällen. Dem Vorjahresfünften fehlte es erstaunlicherweise an Kreativität, um die größtenteils stabile Defensive der Gäste zu überspielen. Bezeichnenderweise nach einer Ecke köpfte erneut S. Elor über das Tor (39.).

Nach einem Freistoß von N. Bukowski wurde D. Brychcy in letzter Sekunde im Strafraum geblockt (45.+1) und nach einer Ecke zielte N. Bukowski per Volley zu hoch (45.+2). Danach ging es in die Halbzeitpause. Der Gastgeber in der ersten Halbzeit zwar optisch überlegen, aber der SVO versteckte sich keineswegs und suchte bei Gelegenheit mutig den Weg nach vorne, um einzelne Nadelstiche zu setzen.

Die ersten Minuten nach der Pause verliefen zunächst ereignislos. Viele lange Bälle auf beiden Seiten bestimmten das Spiel, ehe dann der LSV die Schlagzahl erhöhte und prompt zwei Torabschlüsse verzeichnen konnte (53./im Strafraum vorbei, 56./gehalten). Als der SVO dann in Höhe der Mittellinie in der Vorwärtsbewegung den Ball verlor, schaltete der LSV schnell über drei Stationen um und der SVO lag 0:1 hinten (64.).

Der Gastgeber erhöhte weiter den Druck und suchte die Vorentscheidung. Auch hier typisch für das Spiel, per Standardsituationen (66./Freistoß, 67. und 69./Ecke), die aber wirkungslos verpufften. Mit der Einwechslung von S. Rösler stellte das Trainerteam auf Dreierkette, um den Druck zu erhöhen (70.). Zunächst musste der SVO jedoch das 0:2 nach einem erneut schnellen Umschaltmoment schlucken (75.). Die vermeintliche Entscheidung.

Als aber M. Grasmann beim anschließenden Anstoß die Kugel von der Mittellinie über den zu weit vor dem Tor stehenden Torwart versenkte, war der SVO mit dem 1:2 wieder in der Verlosung (76.). Ein Ruck ging durch das Team, das Trainerteam ging mit der Einwechslung von T. Lambeck "All-In" (82.). Das Spiel wurde hektischer, L. Klauke scheiterte am Goalie (84.). Löwenberg versuchte durch viele Ballbesitzphasen den SVO vom eigenen Tor wegzuhalten. Dennoch hatte der SVO in der 4-minütigen Nachspielzeit noch die Riesengelegenheit zum Ausgleich, als T. Lambeck nach einem Durcheinander im Strafraum die Kugel an die Latte setzte (90.+4) und das Jokertor knapp verpasste. Kurz danach war Schluss.

Insgesamt ein durchaus verdienter, wenn auch am Ende glücklicher Sieg des Löwenberger SV über den SVO, der sich aber zu keiner Zeit versteckte und gegen die einen Tick clevere Heimmannschaft etwas unglücklich verlor. Am nächsten Samstag geht es dann in Vehlefanz gegen Rot-Weiß Flatow weiter.

Dirk Kautz