21. Spieltag: 1. SV Oberkrämer II - SV Friedrichsthal II 1:3 (0:1)

04.05.2019

Tim Schwänen (TW)
Louis Klauke
Manuel Wruck
Maik Gräber
Janes Dierks
Jeremy Nowak
Nico Bukowski
Philipp Jilg (C)
Shawn-Noël Soleil
Christian Maaß (1)
Simon Bredenbeck (80. Yannic Ehrlich)
Robert Gillar (TW)
Manuel Knittel
Paul Hell
Mercier Kolasinski (1)
Michael Marusch (7. Marcel Kunzack)
Moritz Fochler (1)
Oliver Neustadt
Sebastian Brülke
Steven Rohrlack (C)
Daniel Weinschröder (1)
Eyk Balzke (66. Steven Schütz)
Phillipp Koslitz, Sebastian Weidhaas Enrico Richter
Schiedsrichter: Justin Schneider (Falkensee)
 
Zuschauer: 15
 

Niederlage im Topspiel

Erneut ersatzgeschwächt empfing die SVO-Reserve den souveränen Tabellenführer aus Friedrichsthal. Beide Teams gingen zunächst abwartend in diese Partie, der SVO näherte sich dem gegnerischen Tor nach einer Ecke zuerst an (7.). Die Gäste waren da schon deutlich gefährlicher, als SVO Torwart T. Schwänen zunächst in einer 1:1 Situation stark reagierte (13.) und bei einem Freistoß aus gut 25m dann aber nicht eingreifen musste (16.). Bei einem Freistoß aus der Distanz zielte dann N. Bukowski (20.) zu hoch.

Kurze Zeit später gingen die Gäste frühzeitig in Führung, einen Freistoß von der Strafraumgrenze schlenzte der Schütze gekonnt über die SVO Mauer, Torwart T. Schwänen war noch dran, konnte aber den Einschlag nicht verhindern (23.). Der Tabellenführer ließ sich dann sofort etwas tiefer fallen und hielt den SV Oberkrämer mit einer kompakten Defensive und zwei kompromisslos agierenden Sechsern weitestgehend von der eigenen gefährlichen Zone fern. Da sich beide Teams in dieser Phase zeitweise neutralisierten, entwickelte sich ein chancenarmes Spiel.

Der Ligaprimus verwaltete routiniert die eigene Hälfte und bot dem Tabellenvierten keine Angriffsfläche. Mit langen Bällen stießen die Gäste ein ums andere Mal ins letzte Drittel vor, ohne aber konkret gefährlich zu werden. Wieder mal nach einem stark getretenen Freistoß musste Torwart T. Schwänen erneut sein ganzes Können aufbieten und das 0:2 verhindern (37.). Der SV Oberkrämer aus dem Spiel heraus im ersten Durchgang mit nur einer nennenswerten Aktion, als J. Nowak über Außen auf S. Soleil durchsteckte, dessen flache und scharfe Hereingabe von der linken Seite fand aber keinen Abnehmer(39.). Ansonsten der SVO allenfalls durch Freistöße von N. Bukowski in Tornähe (45./45.+2). Es ging mit einem 0:1 in die Pause.

Nach der Pause zunächst das gleiche Bild, die Gäste verwalteten mit einer kompakten Defensive die immer noch knappe Führung und versuchten vereinzelt mit langen Bällen die SVO Defensive zu überspielen. Für den SVO gab es lediglich bei zwei Distanzschüssen Torannäherungen (48./P. Jilg und 57./S. Bredenbeck). Der Spitzenreiter gab per Distanzschuß aus gut 20m mal wieder ein offensives Lebenszeichen von sich. Die Kugel strich knapp am langen Pfosten vorbei (50.). Der SV Friedrichsthal jetzt aber höher stehend, wurde dann prompt überspielt und stoppte den folgenden Angriff des SVO nur per Foulspiel. Der anschließende Freistoß von S. Soleil flog aber übers Gehäuse(65.).

Kurz danach nahm das Spiel dann plötzlich doch noch Fahrt auf, als L. Klauke von der rechten Seite auf den freistehenden J. Dierks querlegte, der von der Strafraumraumgrenze aber zu hoch zielte (69.). Die bis dato beste Chance für den Gastgeber schien auch das Startsignal für die Gäste zu sein. Nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung wurde der SVO eiskalt ausgekontert. Das 0:2 zur vermeintlichen Entscheidung (73.). Bei einem weiteren Konter in einer ähnlichen Situation ließen die Gäste den SVO zunächst noch am Leben (76.). Auch weil S. Soleil nach einem kurzen Durcheinander im Gästestrafraum auf C. Maaß querlegte, dieser traf dann zum 1:2 (82.).

Der SV Oberkrämer war wieder im Spiel, aber nur kurz, denn nach einem Foulspiel im Strafraum erhielten die Gäste zurecht einen Elfmeter zugesprochen. Diesmal machte der Spitzenreiter den Sack zu. 1:3. Die Entscheidung (83.). Außer einem Lattenschuß auf das SVO Gehäuse (88.) gab es keine nennenswerten Aktionen mehr. Es blieb beim 1:3 und der ersten Heimniederlage für die SVO Reserve.

Ein durchaus verdienter Sieg des Ligaprimus, der nicht mehr als nötig tat, was aber am heutigen Tag ausreichte, um die drei Punkte mitzunehmen. Der SVO entwickelte gegen die kompakte Defensive der Friedrichsthaler schlichtweg zu wenig Durchschlagskraft und Kreativität, um das Bollwerk zu knacken. Der Tabellenführer selbst nicht überragend, aber eiskalt und effizient im Ausnutzen seiner auch nicht im Überfluss vorhandenen Torchancen. Am nächsten Samstag geht es für den SVO dann nach Birkenwerder.

Dirk Kautz