18. Spieltag: Post SV Zehlendorf II - 1. SV Oberkrämer II 0:1 (0:1)

06.04.2019

Maxim Hesse (TW)
Elias Knochenhauer (84. Marco Stägemann)
Denny Littke
Christoph Kuhl (C)
Ralf Kräft
Jan Paul Winkelmann
Lewis Hintze
Andre Krickhahn
Kay Kretschmann (60. Rene Lücke)
David Leich
Michele Demeter (71. Stefan Schwarz)
Tim Schwänen (TW)
Louis Klauke
Tobias Radtke
Manuel Wruck
Christoph Kurzius (C)
Janes Dierks (90. Sebastian Weidhaas)
Jeremy Nowak (1)
Nico Bukowski
Philipp Jilg
Christian Maaß
Tom Lambeck (68. Simon Bredenbeck)
Ronny Risse Phillipp Koslitz, Sebastian Weidhaas
Schiedsrichter: Helmut Pickel (Hennigsdorf)
 
Zuschauer: 22
 

In die Erfolgsspur zurückgekehrt

Nach zuletzt zwei Unentschieden in Folge reiste die SVO Reserve am Samstag nach Zehlendorf. Vom Start weg übernahm der SVO, auch heute wieder ersatzgeschwächt, das Kommando. Die Koslitz/Weidhaas Elf wirkte von Beginn an sehr konzentriert und versuchte trotz widriger Bodenverhältnisse ihr gewohntes Passspiel durchzubringen. Und hatte bald folgerichtig die erste vielversprechende Torchance zu verzeichnen, als sich der sehr agile T. Lambeck im Strafraum durchsetzen konnte und von der Grundlinie aus auf den mitgelaufenen J. Dierks zurücklegte, der von der Strafraumgrenze aber zu hoch zielte (8.). Nach einer Flanke von N. Bukowski köpfte dann C. Kurzius, am zweiten Pfosten stehend, am Gehäuse vorbei (14.).

Nach 20 Spielminuten konnte man konstatieren, dass der SVO Ball und Gegner kontrollierte und den Fuß weiter auf dem Gaspedal hatte. Zunächst scheiterte noch J. Nowak in einer 1:1 Situation am starken Torwart der Gastgeber (21.) und auch J. Dierks nach einem langen Einwurf von N. Bukowski in einer ähnlichen Situation (25.). Nachdem sich der Torwart der Hausherren bei einem Distanzschuß von C. Kurzius ein weiteres Mal auszeichnen konnte (30.) und erneut J. Nowak bei seinem Schuß von der Strafraumgrenze nach feinem Zuspiel von T. Lambeck zu hoch zielte (36.), belohnte sich der SVO dann endlich für sein nimmermüdes Anrennen. Nachdem P. Jilg auf der linken Seite perfekt auf den durchstartenden J. Nowak durchsteckte, entwischte dieser seinem Bewacher und überlupfte überlegt den sich ihm entgegenstürzenden Torwart zum längst überfälligen 1:0 für den SVO (42.). Kurz danach ging es in die Pause.

Nach der Halbzeit zunächst die Zehlendorfer etwas aktiver, ohne sich dem SVO Gehäuse ernsthaft zu nähern. Nach gut einer Stunde Spielzeit zog der SVO dann das Tempo an und riss das Spielgeschehen wieder an sich. Nach einer Ecke von J. Dierks segelten alle einlaufenden SVO Angreifer am Spielgerät vorbei (61.). Die Platzbesitzer zumindest am heutigen Tag technisch zu limitiert und offensivschwach, nur mit langen Bällen war dem SVO nicht beizukommen.

In der Schlussphase drängte der SVO vehement auf die Entscheidung, als zunächst N. Bukowski mit einem Freistoß aus der eigenen Hälfte den zu weit vor dem Tor stehenden Torwart überraschte, aber die Kugel setzte kurz vor der Torlinie nochmal auf und segelte damit übers Tor (71.). Bei einem Volleyschuss im Strafraum erneut von N. Bukowski zeigte der Schlussmann dann starke Reflexe (78.). Die Entscheidung wurde also wieder vertagt, auch weil C. Maaß nach einer Ecke übers Tor köpfte (83.). Aber der SVO blieb weiter am Drücker und schnürte die Hausherren immer weiter ein.

Brenzlig wurde es für den SVO im gesamten Spiel wirklich nur ein einziges Mal, als ein Freistoß in zentraler Schussposition von der Strafraumgrenze in der dicht gestaffelten Mauer hängenblieb (88.). Nach einer Doppelchance für den SVO, als erst C. Kurzius aus Nahdistanz am Torwart scheiterte und der nachfolgende Kopfball von T. Radtke auf der Linie geklärt wurde (90.+2), war Schluss (90.+3).

Letztendlich war es ein hochverdienter 1:0 Sieg des SVO, der knapper aussieht, als es tatsächlich war. Die SVO Reserve war in allen Belangen überlegen und ließ während der gesamten Spielzeit keinen einzigen Torschuss der Gastgeber zu. Grob gerechnet dürften es 10:0 Torschüsse für den SVO gewesen sein, der die Partie jederzeit im Griff hatte und kontrollierte. Die Elf wirkte in allen Mannschaftsteilen sehr konzentriert und fokussiert und meldete sich damit im Aufstiegsrennen zurück, auch weil die Konkurrenz an diesem Wochenende Federn ließ. Am nächsten Samstag gegen die Falkenthaler Füchse in Vehlefanz gilt es nachzulegen und die Konkurrenten weiter unter Druck zu setzen.

Dirk Kautz