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13. Spieltag:FC Kremmen - SV Oberkrämer 3:2 (1:2)

Am 13. Spieltag trat der SVO bei herrlichem Frühlingswetter in Kremmen an. Der Gastgeber übernahm von Beginn an das Kommando und spielte munter nach vorne. Die Gäste versuchten mit einer dichtgestaffelten Abwehrreihe über Konter zum Erfolg zu kommen. In der 14. Spielminute ging Kremmen dann durch einen Pass in die Spitze in Führung. Der SVO konnte antworten und der sehr bewegliche Polat glich in der 30. Spielminute zum 1:1 aus. Kurz vor dem Halbzeitpfiff traf erneut Polat zur 1:2 Halbzeitführung. Er schloss einen über Böhnki perfekt vorgetragenen Konter freistehend zur Führung ab. So ging es dann in die Pause.
Im 2. Durchgang verflachte das Spiel zusehends. Kremmen hatte zwar deutlich mehr vom Spiel ohne jedoch zu nennenswerten Torchancen zu kommen. In der 50. Spielminute dann der erste große Aufreger des Spiels. Der Kremmener Stürmer Engelhardt kam plötzlich während eines Laufduells an der Torauslinie zu Fall und der Unparteiische zeigte zur Verwunderung Aller auf den Elfmeterpunkt. Es heißt ja, „dass eine Schwalbe noch keinen Sommer macht“, so muss jedoch das frühlingshafte Wetter zum Fliegen animiert haben. Durch diese Aktion wurde das Spiel immer nickeliger. Die Kremmener Zuschauer taten durch zum Teil sehr unqualifizierte Zwischenrufe gehörig dazu bei. Man beschränkte sich nunmehr mehr aufs diskutieren als aufs Fußballspielen. Der Schiedsrichter hatte übrigens gehörig Anteil daran, denn spätestens nach dem Elfmeterpfiff war hier von Unparteilichkeit nichts mehr zu spüren.
Und so kam es wie es kommen musste. Erst lies der Referee unverständlicherweise 7 Minuten nachspielen. Als kurz vor Schluss ein schmeichelhafter Freistoß von Kremmener Seite ungenutzt blieb, ärgerte sich Herr Mlynikowski so sichtbar für alle, dass er in der 7. Nachspielminute den Gastgebern noch einen 2. Foulelfmeter zusprach. Dieser wurde dann wiederum verwandelt und so ging Kremmen dank tatkräftiger Mithilfe schließlich als Sieger vom Platz.
Von Fairplay oder Ähnlichem war an diesem Tage auf dem Kremmener Sportplatz nichts zu spüren. Bemerkenswert zum Schluss noch, dass durch den Kremmener Mannschaftskapitän das obligatorische Handshake nach dem Spiel verwehrt wurde.