14. Spieltag: 1. SV Oberkrämer II - FC Falkenthaler Füchse II 4:0 (2:0)

07.03.2020

Pascal Winkens (TW)
Simon Pfannes (71. Tom Lambeck)
Louis Klauke (1)
Maik Gräber
Justus Goebel
Luca Ostendorf (1)
Christoph Kurzius (58. Marten Bach (1))
Jeremy Nowak (46. Denny Brychcy (1))
Nico Bukowski (C)
Ramon Kaubek
Tom von Glischinski
Toni Schindler (TW)
Philipp Weingärtner
Robert Kasaj
David Scheibel (73. Paul Steller)
Tobias Wischnewski
Stephan Ahr
Maik Ehlert (64. Marcel Gelnde)
Maik Mantei
Florian Schulz
Torsten Wolff
Stefan Hinz (C)
Phillipp Koslitz, Sebastian Weidhaas
 
Maik Ehlert
 
Schiedsrichter: Bernd Hufenbach (Zehdenick) Zuschauer: 30

Big Points und Tabellenspitze erobert

Die SVO-Reserve begann in diesem Gipfeltreffen in einem offensiv ausgerichteten 4-3-3 System. Die Gäste da deutlich defensiver mit einer tiefstehenden 4er Kette und einem Libero.

Der SVO begann forsch und war sofort auf Betriebstemperatur, als S. Pfannes im Fünfmeterraum frei zum Abschluss kam und das Außennetz traf (6.). Eine gute Freistoßposition aus 20m erbrachte auch noch nichts Zählbares (9. N. Bukowski/geblockt). Als dann aber M. Gräber im Strafraum klasse auf L. Klauke durchsteckte, stand es schnell 1:0 (10.). Die erhoffte frühe Führung, die weitere Sicherheit in diesem so wichtigen Spiel für den SVO geben sollte. Eine Torannäherung der Gäste erzeugte nicht wirklich Gefahr (12./gehalten).

Der SVO baute weiter kontinuierlich Druck auf, versuchte gegen tiefstehende Gäste das Tempo hochzuhalten und wurde mit der nächsten Toraktion fast schon wieder belohnt. R. Kaubek traf mit einem fulminanten Schuss von der Strafraumgrenze die Unterkante der Latte, der Gästegoalie war da wohl noch dran, den zurückprallenden Ball setzte M. Gräber knapp übers Gehäuse (20.). Die Abwehr der Füchse taumelte in dieser Phase von einer Verlegenheit in die nächste und musste folgerichtig die nächste brenzlige Situation überstehen, als L. Klauke mit seinem Versuch am glänzend reagierenden Goalie der Gäste scheiterte (21.).

Nach der sich anschließenden Ecke und einer präzisen Flanke von C. Kurzius auf den Kopf von L. Ostendorf fiel dann doch das längst überfällige 2:0 für den SVO (22.). Der Gastgeber eroberte sich mit viel Laufbereitschaft und hohem Gegenpressing viele Bälle schon im Aufbauspiel der Füchse, die sich, wenn überhaupt, allenfalls mit langen Bällen kurz Luft verschaffen konnten. Von strukturiertem Aufbauspiel der Gäste konnte keine Rede sein, die wieder Glück hatten, das ihr Torwart bei einem Schuss von M. Gräber starke Reflexe zeigte (26.) und N. Bukowski übers Tor schoß (28.).

Das 3:0 schon vor der Pause schien nur noch eine Frage der Zeit zu sein, auch weil die Versuche von R. Kaubek und T. v. Glischinski nacheinander in der vielbeinigen Abwehr hängenblieben (36.). Kurz vor der Pause nahm der SVO etwas den Fuß vom Gas, ohne das der Gast auch nur ansatzweise gefährlich wurde. Nach einer gelben Karte für J. Nowak (44.) ging es in die Halbzeit.

Im zweiten Durchgang kam dann D. Brychcy für J. Nowak, der nach einem rüden wie ungeahndeten Check an der Außenlinie mit einer Knieverletzung in der Kabine bleiben musste. Der eingewechselte Routinier hätte bei zwei Versuchen gleich auf 3:0 stellen können, zielte aber jeweils zu hoch (48./49.).

Die Platzbesitzer schalteten jetzt einen Gang zurück, dadurch hatten die Gäste zwar mehr Ballbesitz, konnte aber nur eine erwähnenswerte Torannäherung für sich verbuchen (50./Kopfball drüber). Nach einem Freistoß von N. Bukowski (59./gehalten), feierte M. Bach sein Debüt und kam für C. Kurzius in die Partie (60.). Der Youngster wurde kurze Zeit später zentral freigespielt, behielt die Übersicht und hob die Kugel gekonnt über den herausstürzenden Gäste-Torwart hinweg ins Tor zum 3:0 für den SVO (63.) zur frühen Vorentscheidung.

Der SVO setzte trotzdem weiter nach, T. v. Glischinski köpfte noch knapp am Tor vorbei (71.), einen Moment später schlug es aber erneut im Gästetor ein. J. Goebel setzte sich im Strafraum stark durch und legte uneigennützig quer zu D. Brychcy, der die Kugel nur noch zum 4:0 über die Linie drücken musste (72.).

Die Partie, längst entschieden, plätscherte dem Schlusspfiff entgegen, dennoch gab es noch zwei Torannäherungen für den SVO (87. L. Ostendorf/drüber und 90.+1 N. Bukowski/gehalten). Nach einer 3-minütigen Nachspielzeit war dann Schluss.

Der SVO zeigte am heutigen Tag über weite Strecken eine überzeugende Performance und siegte auch in dieser Höhe verdient mit 4:0 und feierte den 8. Heimsieg in Folge in dieser Saison. Da der bisherige Ligaprimus Forst Borgsdorf beim 2:2 in Mildenberg überraschend patzte, eroberte sich die Koslitz/Weidhaas-Elf zudem den Platz an der Sonne. Erst am kommenden Sonntag geht es dann weiter zum Auswärtsspiel nach Gransee.

Dirk Kautz