04. Spieltag: FC Kremmen II - 1. SV Oberkrämer II 2:1 (1:0)

14.09.2019

Henning Schneider (TW)
Miklas Leon Kaatsch
Richard Sommer
Omar Al Kassim Adam (2)
Musab Ibrahim (91. Michael Mrosewski)
Kevin Hergt (80. Lucas Wünsch)
Florian Stührk
Eric Wuthe (60. Norman Köstling)
Tony Kloskowski (C)
Marius Böttcher
Mathias Baathe
Pascal Winkens (TW)
Louis Klauke
Maik Gräber
Christoph Kurzius (1)
Janes Diekrs
Nico Bukowski (C)
Niclas Köpke
Tom Lambeck
René Héyer (46. Max Müller)
Ramon Kaubek (80. Tim Schwänen)
Denny Brychcy
Nils Hildebrandt
 
Phillipp Koslitz, Sebastian Weidhaas
 
Schiedsrichter: Helmut Pickel (Hennigsdorf) Zuschauer: 15

Wichtige Punkte liegengelassen

Am heutigen Samstag empfing der Gastgeber als bis dato punktloses Kellerkind die optimal aus den Startlöchern gekommene Reserve des SVO. Aufgrund des Ausfalls einiger Leistungsträger musste das Trainerteam insbesondere in der Defensive einige Umstellungen vornehmen. In der Anfangsphase übernahm trotzdem zunächst der SVO die Initiative und hatte durch J. Dierks per abgefälschtem Schuss (4.), der knapp vorbeistrich und R. Heyer per Kopfball (5./gehalten), bzw. D. Brychy mit einem Kopfball aus Nahdistanz, der knapp vorbeiging (9.), frühzeitig erste vielversprechende Offensivaktionen zu verzeichnen.

Mitten in diese gute Phase hinein wurde der SVO dann aber nach einer eigenen Ecke und einem langen Ball in die Spitze in der Defensive zu leicht überspielt und kassierte durch einen Schuss im Strafraum das schnelle 0:1 (10.). In der Folgezeit der SVO dann nur noch durch zwei Distanzschüsse, die beide ihr Ziel verfehlten (17./R. Heyer, 20./C. Kurzius) in Tornähe. Der Gastgeber beschränkte sich nach der frühen Führung zunächst auf Ballsicherung und hatte erst wieder durch einen Schuss aus der zweiten Reihe, der knapp übers Tor flog, etwas Zählbares vorzuweisen (20.).

Durch ungewohnte Fehler im Spielaufbau, was sicherlich auch der vielen Ausfälle geschuldet war, bekam der SVO keinen wirklichen Zugriff auf das Spiel und tat sich ungemein schwer, in die gefährliche Zone zu kombinieren. Abschlüsse des SVO in dieser Phase nur durch Einzelaktionen, kombiniert mit Weitschüssen (20./C. Kurzius, 27./R. Heyer, 31./N. Köpke), die aber keine wirkliche Gefahr darstellten. Der FC Kremmen dagegen bissig und engagiert und mit einem Kopfball aus Nahdistanz, der nur knapp das Ziel verfehlte, immer wieder mit vereinzelten Nadelstichen gefährlich (34.). Ohne wirklich weiteren nennenswerten Chancen auf beiden Seiten, ging es in einem Spiel mit nur wenig Tempo und kleineren Nickligkeiten in die Pause.

Der SVO nach der Pause mit einigen Umstellungen und deutlich höherem Gegenpressing, was einige leichte Ballgewinne zur Folge hatte. Nach eigener Ecke wurde nun der Gastgeber ausgekontert, auf der rechten Seite wurde M. Müller gut in Szene gesetzt, seine präzise, flache Eingabe fand als Abnehmer C. Kurzius, der gekonnt das 1:1 markierte (51.). In dieser Phase, wo der SVO das Spiel in den Griff zu bekommen schien, ging der Gastgeber durch einen Abstauber aus kurzer Entfernung zu schnell wieder in Führung (54.). Der SVO musste sich kurz schütteln, nach einer Einzelaktion von N. Köpke musste der Schlussmann der Kremmener bei einem Schuss das erste Mal wirklich richtig zupacken (63.). Dies sollte aber für längere Zeit die letzte ernsthafte Torchance des SVO bleiben.

Der FC Kremmen hielt durch eigene Offensivaktionen die Gäste geschickt vom eigenen Tor weg, verpasste es aber selber, den Deckel frühzeitig daraufzumachen (65./Kopfball stark gehalten, 72./Freistoß geklärt). Erst C. Kurzius prüfte wieder die Defensive mit einem Schuss im Strafraum (76./gehalten). Ansonsten tat sich bis in die Schlussphase hinein recht wenig vor beiden Strafräumen, die Gastgeber verschleppten geschickt das Tempo und hatten trotzdem noch die größte Chance, doch SVO Torwart P. Winkens konnte den Schuss aus kürzester Entfernung glänzend parieren und hielt seine Farben im Spiel (81.).

Die nun erwartete Schlussoffensive der Gäste blieb aus, weil heute schlichtweg die Ideen und das Tempo in der Offensive fehlten. Der FC Kremmen verdiente sich seine ersten drei Punkte, weil das Team ein Tick zielstrebiger und griffiger wirkte. Am kommenden Samstag empfängt die SVO-Reserve zum Spitzenspiel Titelverteidiger SV Friedrichsthal.

Dirk Kautz