02. Spieltag: 1. SV Oberkrämer II - SV Eintracht Gransee 3:1 (1:0)

24.08.2019

Pascal Winkens (TW)
Justus Goebel
Manuel Wruck
Christoph Kurzius
Max Müller (46. Tom Lambeck (1))
Nico Bukowski (C)
Niclas Köpke
Shawn-Noël Soleil
Marcel Deppe
Ramon Kaubek (1, 46. Christian Maaß)
Denny Brychcy (1, 85. Tim Schwänen)
Sebastian Heise (TW, C)
Mathias Gawehn
Sascha Brückmann
Dennis Neidler
Yunus Tahir
Souleman Ahmat Yousuf
Fabian Uebel
Alexander Scholz (65. Masuod Yosofi)
Willy Havenstein
Daniel Michael
Mathias Warnke (1)
Phillipp Koslitz, Sebastian Weidhaas
 
Andre Bruns
 
Schiedsrichter: Max Päpke (Hohen Neuendorf) Zuschauer: 25

Zweiter Sieg im zweiten Saisonspiel

Nach dem Last Minute Sieg in der Vorwoche zum Auftakt in Falkenthal empfing die Koslitz/Weidhaas Elf den Aufsteiger aus Gransee. Vom Start weg entwickelte sich zunächst ein Abtasten zwischen den Strafräumen mit verteiltem Ballbesitz ohne wirklich zwingende Aktionen in Richtung Tor. Die erste Chance dann für den SVO, als S. Soleil mit seinem Kopfball zu hoch zielte (12.). Die Gäste nun auch aktiver und mit einem Freistoß aus vielversprechender Position, der aber in der Mauer hängenblieb (15.) und einem Schuss aus Nahdistanz, den SVO Torwart P. Winkens reaktionsschnell entschärfte (16.).

Der SVO ab Mitte der ersten Halbzeit mit deutlich mehr Ballbesitz und Spielanteilen. Da die Gäste aber defensiv gut die Räume eng machten, ergaben sich kaum nennenswerte Torannäherungen (27.). Das Spiel verflachte zusehends, lediglich durch vereinzelte Standards auf beiden Seiten ergaben sich Torannäherungen. Wirklich gefährlich wurde es erst dann wieder, als nach einer Flanke von N. Bukowski von der rechten Seite C. Kurzius am höchsten stieg und das Spielgerät knapp am Tor vorbei köpfte (35.). Im Gegenzug fast die überraschende Führung für den Aufsteiger, der sich keinesfalls versteckte, als SVO Torwart P. Winkens bei einem Kopfball aus kürzester Distanz klasse den Einschlag verhinderte (36.). Auch bei einem weiteren Versuch von der Strafraumgrenze blieb der SVO Keeper Sieger (45.).

Als dann alle mit dem Halbzeitpfiff rechneten, steckte D. Brychcy gekonnt auf den startenden R. Kaubek durch, der behielt im 1:1 gegen den Torwart die Oberhand und vollendete ins lange Eck zur eminent wichtigen 1:0 Führung für den SVO zur Pause (45.+3.). Unmittelbar danach war Halbzeit. Eine glückliche, aber keineswegs unverdiente Führung für den SVO, die sich zu diesem Zeitpunkt nicht unbedingt angekündigt hatte. Die Gäste im ersten Durchgang durchaus bemüht und gut im Spiel, ihre schnellen Außenspieler sorgten immer wieder für latente Unruhe in der jedoch sehr aufmerksamen SVO Defensive.

Der SVO kam dann druckvoll aus der Kabine und erzwang nach einem Handspiel einen Freistoß in zentraler und gefährlicher Position. Der anschließende Versuch von N. Bukowski flog zwar an der Mauer vorbei, hatte aber letztendlich zu wenig Speed, um den Gästetorwart vor ernsthafte Probleme zu stellen (48.). In der Folge brachten Ecken auf beiden Seiten keine ernsthaften Gefahrenmomente. Als das Spiel erneut zu verflachen drohte, setzte sich nach einem langen Ball auf der linken Seite N. Köpke stark gegen zwei Gegenspieler bis zur Torauslinie durch und passte klug und flach auf den mitgelaufenen D. Brychcy, der am zweiten Pfosten lauernd keine Mühe hatte, zum 2:0 einzuschieben (62.).

Die vermeintliche Entscheidung konnte aber schnell ad acta gelegt werden, weil die Gäste eine schnelle Antwort parat hatten. Nach einen Pass in den SVO Strafraum und einem trockenen Schuss ins lange Eck stand es plötzlich nur noch 2:1 (66.). Der Aufsteiger war wieder im Spiel, auch weil D. Brychcy Pech hatte, als sein Versuch vom Pfosten wieder zurück ins Spiel sprang (70.). Als aber C. Kurzius einen schönen Pass durch die Schnittstelle der 4er Kette spielte und T. Lambeck freistehend die Nerven behielt, war der Deckel endgültig drauf mit dem 3:1 (74.).

Die Gäste danach noch mit zwei Torannäherungen (79./80.), die aber keine wirkliche Gefahr erzeugten. Der letzte Aufreger dann, als S. Soleil vom Elfmeterpunkt aus die Kugel knapp vorbei setzte (89.). Kurz danach war Schluss. Ein am Ende verdienter 3:1 Sieg für den SVO, der einen Tick mehr investierte als die Gäste, die durchaus ihre guten Momente hatten. Am Ende gingen ihnen bei sommerlichen Temperaturen wohl die Kräfte aus. Der SVO ist mit der Maximalausbeute von 6 Punkten aus zwei Spielen wie im Vorjahr gleich wieder in der Spitzengruppe zu finden.

Dirk Kautz