AOK-Landespokal Brandenburg - 1. Runde: 1. SV Oberkrämer - FV Preussen Eberswalde 0:4 (0:2)

10.08.2019

Patrick Bobermin (TW)
Robin Reichelt
Markus Woltersdorf
Sebastian Hauck
Lennart Zschammer (75. Justus Goebel)
Nicolai Jelitto
Tom von Glischinski (C)
Pascal Geppert
Philip Pfefferkorn (75. Maik Gräber)
Lars Müller (35. Max Müller)
Alexander Czech
Pawel Mariusz Kosarzecki (TW)
Eric Krause
Thorben Schöffel (1)
Christian Amuri
Jean-Pierre Dellerue (86. Lucas Pascal Wagner)
Tobias Koepnick (C)
Steven Zimmermann
Kohei Suzuki (2, 80. Douglas Tavares Barbosa)
Kim Schwager (1)
Nick Lange
Florian Groß
Thomas Czerwionka, Marco Geppert,
Helmut Wicke
Frank Schwager
 
Schiedsrichter: Philip Kublank (Neustadt (Dosse)),
Guido Rauchstein, Michael Path
Zuschauer: 62
 

Kurz die Luft des Landes geschnuppert

Durch den Pokalsieg in der vergangenen Saison erspielte sich der SVO das Startrecht im Landespokal und empfing in der ersten Runde die Verbandsligamannschaft des FV Preussen Eberswalde. Unser Team nahm sich vor, dem drei Klassen höher spielenden Gegner entschlossen und mutig entgegenzutreten. Dies war für die leider nur 62 Zuschauer auch von Beginn an zu erkennen.

Die gute Startphase sollte aber gleich in der 15. Spielminute den ersten Dämpfer bekommen. Der Ball wurde im zentralen Spielaufbau leichtfertig verloren, Eberswalde schaltete blitzschnell um, spielte den Ball auf die offene rechte Seite und die präzise Flanke wurde eiskalt per Kopf zum 0:1 verwertet. In der Folge konnten die „11er“ das Spiel weiterhin offen gestalten und in den einzelnen Spielsituationen mehr als mithalten.

In der 35. Minute leider der nächste Nackenschlag. Der leicht angeschlagen ins Spiel gegangene Lars Müller musste passen, nachdem er einen Schlag auf den Fuß bekommen hatte. Sein Bruder Max ersetzte ihn fortan und war gleich eine Minute später mit seinem ersten Ballkontakt an der größten Gelegenheit zum Ausgleich beteiligt, als er Rechtsaußen bedient wurde und den Ball scharf ins Zentrum schlug. Philip Pfefferkorn verpasste den Ball aber leider ganz knapp. Praktisch im Gegenzug ließ man dem Gegner etwas zu viel Raum im Mittelfeld. Durch eine geschickte Kombination über die rechte Seite gelangen die Preussen wieder in unseren Strafraum und vollendeten zum 0:2 Pausenstand (39.).

Der SVO nahm sich vor nochmal ins Spiel zu kommen, wurde aber erneut sehr schnell ausgebremst. In der 50. Spielminute erhielt Eberswalde einen zentralen Freistoß aus 20 Metern Torentfernung. Patrick Bobermin war gerade dabei seine Mauer zu formieren, als der Freistoß vom cleveren Spielmacher der Preussen schnell ausgeführt im langen Eck landete. Angeblich fragte der Schütze, ob er ausführen dürfe und der Schiedsrichter gab den Ball frei.

Mit dem 0:3 schwand beim SVO auch die letzte Hoffnung auf eine Pokalsensation. Eberswalde ließ in der Folge geschickt Ball und Gegner laufen und erzielte in der 68. Minute das 0:4. Ein langer Diagonalball konnte von der Abwehr nicht ausreichend verteidigt werden. Preussen schaltete auch diesmal schneller im Strafraum und vollendete per Kopf. In der 75. Minute kamen Maik Gräber und Justus Goebel noch für Lennart Zschammer und P. Pfefferkorn zum Einsatz.

Insgesamt kann man von einer passablen Leistung der „11er“ sprechen, die aber letztendlich den Klassenunterschied anerkennen mussten. Am kommenden Samstag startet man um 15:00 Uhr bei der Reserve des FSV Bernau in die neue Kreisoberligasaison.

Thomas Czerwionka, Trainer